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VISIONSFINDUNGSPROZESS
 
Vom gemeinsamen Verständnis zum Konzept
 

Aufgrund der Erkenntnisse der Managementforschung und eigener Erfahrungen kann festgehalten werden, dass eine gelebte Vision eine der stärksten Triebfedern für nachhaltige Erfolge im Sinne Schumpeters darstellt. Die zentrale Fragestellung lautet also nicht, brauchen wir eine Vision, sondern vielmehr, wie sollte ein Visionsfindungsprozess angelegt sein, der uns in die Lage versetzt, unsere Mitarbeiter zielorientiert und engagiert in Bewegung zu setzen, um langfristige Wettbewerbsvorteile aufbauen und sichern zu können.

Die systematische Entwicklung und Implementierung einer nachhaltig wirkenden und inspirierenden Vision erfordert eine vierstufige Vorgehensweise:

Entwicklung eines gemeinsamen Verständnisses über die Bedeutung und die Kraft einer Vision in der Geschäftsführung/im Managementteam.

Installierung eines Projektteams aus Top-Führungskräften, das für die Entwicklung der Grundkonzeption verantwortlich ist.

Entwicklung der Visions-Grundkonzeption durch das Projektteam. In dieser Phase müssen folgende Kernfragen beantwortet werden:

  • Welche wirklich großen, kühnen, mitreißenden Ziele wollen wir in den nächsten 10-15 Jahren gemeinsam anstreben?
  • Welche besondere Identität soll dem Unternehmen von Mitarbeitern, Kunden etc. zugeschrieben werden?
  • Welche Werthaltungen sollen das Unternehmen nach innen und außen prägen? Welche Verhaltensweisen sollen den Zusammenhalt der Organisation, den Teamspirit in der Organisation langfristig hochhalten?
  • Wo liegen die strategischen Hebel, um sich dieser Vision zu nähern?

Entwicklung eines außergewöhnlichen Kommunikationskonzeptes
zur Transformation der Visionsidee.

 
 
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